Rodianer
Rodianer
Die Rodianer sind eine reptilische Spezies vom Planeten Rodia im Tyrius-System im Mittleren Rand. Ihre Kultur basiert auf Jagd, Kampf und Krieg, weswegen Angehörige dieser Spezies jenseits ihres Heimatplaneten vor allem als Kopfgeldjäger in Erscheinung treten; dem Beruf, der bei ihnen das höchste Ansehen genießt. Aufgrund dieser Tatsache und weiteren Eigenschaften – wie einem für Nicht-Rodianer extrem strengen Geruch -, pflegen Angehörige anderer Spezies nur ungern Umgang mit ihnen. Nichtsdestotrotz sind gerade ihre hochentwickelten und technisch ausgereiften Waffen ein in der ganzen Galaxis beliebtes Exportgut, das den Rodianern den Ruf einbrachte, zu den besten Waffenschmieden überhaupt zu gehören.
Die Rodianer entwickelten sich aus kleinen, auf Felsen lebenden kletterfähigen Eidechsen. Da ihre Vorfahren in Ermangelung eigener Verteidigungsmechanismen größeren Raubtieren oft schutzlos ausgeliefert waren, passten sie sich dadurch an, dass sie Werkzeuge und Waffen einsetzten, um sich zu verteidigen und ihr Überleben zu sichern. Darin waren sie so erfolgreich, dass sie sich rasant weiterentwickelten.
Schließlich verdrängte diese Technik mehr und mehr ihre eigentlichen Überlebensstrategien – das Sammeln von Nahrung – und die Rodianer entwickelten erste Grundzüge einer auf Jagd zentrierten Kultur. Die Jagdtechniken und der Gebrauch von Waffen und Werkzeugen wurde immer weiter perfektioniert und zum zentralen Kern ihrer Kultur, so dass sie niemals den Ackerbau entwickelten. Biologisch betrachtet sind sie Omnivoren, d.h. Allesfresser, die sich sowohl fleischlich als auch pflanzlich ernähren können, so dass sie nicht auf eine bestimmte Form der Nahrung angewiesen sind.




















